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Kerwe 2013


Bei der Eintracht Bürstadt gab es in diesem Jahr zur Kerwe eine kleine Änderung. Dieses Jahr hatten die Frauen das Kerwezepter in die Hand genommen. Kerwemudder Christel Schick, die von den Kerwemädchen Nicole Stockmann, Gabi Brammer und Michaela Paul begleitet wurde, richtete in ihrer Kerwerede bei strahlendem Sonnenschein den Blick auf die löchrig gewordenen Straßen in Bürstadt und beklagte das Geschäftssterben in der Innenstadt. Außerdem lästerte sie über die zahlreichen Spielkasions Bürstadts und die Sparsamkeit von Präsident Rainer Beckerle. Ein Lob hielt sie für das neue Wirtschaftsteam bereit, das ebenfalls in Frauenhände liegt und für den nötigen Kick gesorgt hat. Die anwesenden Gäste stimmten bei ihrem Ruf "Wem gehört die Beschdedder Kerwe.. " mit ein und anschließend wurde der aufgehängte Kerwekranz begossen. Ein Gast ließ sich zu dem Trinkspruch

      "Es lebe die Liebe, der Leichtsinn, der Suff,

      unser Pabst wohnt in Rom, die Nutten im P...,

      unser Bischof wohnt in Mainz, komm mir trinken noch eins"

hinreißen, welches Schmunzeln und Lachen bei den Anwesenden auslöste. Anschließend konnte man sich in der Vereinsgaststätte bei deftigem Essen stärken und den Kerwemontag ausklingen lassen.
Einen besonderen Dank an unsere Jennifer Gebhardt für die mühsame Bindung und das Schmücken unseres Kerwekranzes


Kerwe Kerwe

Kerwerede

Gute Morsche Ihr liebe Leit

Beschdädter Kerwe feiern wir heit.

E Kerwered muss deshalb her

unn jetzt kimmt se, bitte sehr.


Als Kerwemudder steh ich hier

mit drei Kerwemädscher sinn mer vier.

Ich wollt jetzt mol was zum beschte gewwe,

was passiert is hier un im Lewwe.

In Beschdad war einges los

manches davo war schon famos.

Hier Auto zu fahrn, des is schon klasse,

do werd mehr ausgebremst, ich kanns net fasse.


Ob Blumekiwwel oder Fotoambel die stehn im Weg

die sorche dafür, dass do net mehr viel geht.

Ja un unser Stroße, die ham so viel Löcher,

wenn de net uffbast, haschte en Achsebruch noch und nöcher

Die Eintracht des iss jo mei Stammkneip,

ob Tischtennis, Ski oder Fußballzeit,

die mache sich des ganze Johr do breit.

Unn sinn se kaput bis zum abwinke,

do kenne bei uns se essen und trinke.

 

Des Wirtschaftsteam hot gekriegt en Kick

nur Mädels noch, was e Glick.

Die butze und koche wie die Bleede,

des iss super, keine Rede.

Mir hoffe, dass dess so bleibt,

Ich denke doch, ihr liewe Leit.

Unser Präsident, de Rainer, der sparsame Fuchs,

basst uff, das ko Licht zuviel o ist, der Luchs.

Ja unn die Heizung dreht der a immer runner,

dass die Fußballer net kalt dusche misse, des tut mich wunnern.

So iss er halt de Rainer, awwer das ich net nur schenn,

schließlich sinn mer froh, dass me den Mann hän.


E Jubiläum gibst hier im nexte Jahr,

alle freun sich druff, des is doch klar.

Ein Gremium wurd ins Lewe gerufe fix,

die plane mit Herzblut unn vergesse nix.

Jetzt zum Schluss, das mer a dro denke,

du mer zusamme de Kerwekranz henke.

Nehmt hoch das Glas und stimmt mit ein,

denn es muss a oner getrunke sein.      


                                                                                   Wem iss die Kerwe .... Prost

Kerwe










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